Longlegs
- 7. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Juni
★★★☆☆ (3/5)
(English review below)
Den größten Teil seiner Laufzeit mutet Longlegs nach einem hochwertigen Thriller im Stil von True Detective, Zodiac oder Seven an. Der Film macht hier eine solide Figur und streut noch etwas stylischen Arthouse Flair mit ein. Die Höhen der genannten Beispiele erreicht er jedoch nie.
Die Spannung steigt während der Laufzeit nie ins unermessliche aber eine unbehagliche Atmosphäre macht sich erfolgreich breit. Nichalos Cage, der den satanistischen Mörder Longlegs spielt, wurde vollständig von der Leine gelassen und liefert eine verstörende Performance. Die wird mir definitiv im Gedächtnis bleiben.
Der Film bewegt sich allerdings irgendwann in eine Richtung, die die meisten Zuschauer wahrscheinlich nicht erwarten würden. Im Grunde finde ich die Idee dahinter spannend. Handwerklich ist dieser Twist aber nicht gut vorbereitet. Alles geht zu schnell und passt nicht in das gemächliche Tempo des Films. Handlungsstränge laufen ins Leere und zu wenige Spuren werden gelegt, um den Zuschauer mitzunehmen.
Mir hat der Film in Summe trotzdem gefallen. Ich würde ihn aber auch nicht viel höher einordnen als zum Beispiel einen Black Phone. Das macht ihn für mich nicht zu dem Ausnahmefilm, auf den viele gehofft haben.
Longlegs ist seinem damaligen Hype nicht gerecht geworden. Ich halte ihn dennoch für den stärksten Osgood Perkins Film - auch wenn der Twist zu plötzlich kommt und dadurch zu bemüht wirkt.
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For most of its runtime, Longlegs feels like a high-quality thriller in the vein of True Detective, Zodiac, or Seven. The film holds its own here and even adds a touch of arthouse flair. However, it never quite reaches the heights of the examples mentioned.
The tension never escalates to unbearable levels, but an unsettling atmosphere successfully takes hold. The actors all do a good job. Nicolas Cage, who plays the satanic killer Longlegs, was allowed to run completely wild and delivers an interesting and disturbing performance. It also fits well into the film and will definitely stay with me.
At some point, however, the film takes a turn that most viewers probably wouldn’t expect. Basically, I find the idea behind it exciting. Technically, though, this twist isn’t well set up. Everything happens way too fast and doesn’t fit the film’s leisurely pace. Plot threads fizzle out, and too few clues are laid down to draw the viewer in.
Overall, I still enjoyed the film. But I wouldn’t rank it much higher than, say, Black Phone, which gives off similar vibes to me. So somewhere in the middle.
Longlegs didn’t live up to the hype it generated at the time. I still consider it the strongest Osgood Perkins film—even if the twistcomes too suddenly and thus feels forced.




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